Wichtige Begriffe in der Homöopathie
Arzneimittelprüfung
Hierbei wird eine Arznei von gesunden Personen beiderlei Geschlechter in verschiedenen Potenzen für eine bestimmte Zeit eingenommen, längstens bis zum Auftreten von Symptomen. Alle Symptome, die dabei auftreten, werden notiert und zu einem Arzneimittelbild zusammengefasst.
Arzneimittelbild
Gesamtheit der Symptome, die ein Arzneimittel in einer homöopathischen Arzneimittelprüfung hervorgerufen hat. Aus der Zusammenstellung der erprüften und überprüften Symptome ergibt sich ein charakteristischer Wirkungsbereich, der jede Arznei deutlich von den anderen Arzneien abhebt.
Ähnlichkeitsregel
Grundlegende Regel für die homöopathische Behandlung. Sie besagt, dass für einen Patienten, diejenige Arznei auszuwählen ist, die der Gesamtheit der Symptome des Patienten am ähnlichsten ist.
Diagnose
Der zentrale Begriff der Schulmedizin. Aufgrund der Diagnose kommt es zur Anwendung eines Therapieschemas. Sie ist der Name für eine Krankheit und benötigt keine individuelle Information durch den Patienten, sondern ist für jeden Patienten mit einer bestimmten Krankheit gleich. Bei der homöopathischen Bewertung steht sie an letzter Stelle.
Dosierung
Gibt die Menge und die Häufigkeit einzunehmender Medikamente an. In der Schulmedizin werden hohe Dosen regelmäßig über bestimmte Zeiträume, manchmal lebenslang, angewandt. In der Homöopathie wird (außer bei den Q- bzw. LM-Potenzen) die Einmaldosis in sehr hoher Potenzierung angestrebt.
Dynamisierung
Verarbeitungsvorgang, der aus einer Substanz eine homöopathische Arznei macht und aus zwei Teilen besteht:
a) Verdünnung
b) Verschüttelung
Durch die Verdünnung wird die toxische Wirkung pro Schritt geringer bis zum Ziel einer nicht mehr vorhandenen Substanzwirkung. Durch die Verschüttelung wird die Dynamis, die heilende Kraft, je Schritt größer.
Erstverschlimmerung
Dieses auch Arzneikrankheit genannte Phänomen besagt, dass es nach der Einnahme einer homöopathischen Arznei zu einer geringen und kurz dauernden Verschlimmerung der Krankheitssymptome kommen kann, ehe dann die Ausheilung erfolgt. Das Auftreten der Erstverschlimmerung ist prognostisch ein günstiges Zeichen.
Fallaufnahme
Wird auch Anamnese oder Erstanamnese genannt. Ein sehr ausführliches, gründliches und vertrauensvolles Gespräch zwischen Behandler und Patient zur Erarbeitung der vorhandenen Symptome aus der körperlichen, emotionalen und geistigen Ebene. Dies ist als zentraler Bestandteil der homöopathischen Behandler-Patienten-Begegnung und für die Arzneimittelfindung unerlässlich und oft in mehreren Abschnitten von erheblicher Gesprächsdauer erforderlich.
Follow-up
Das zweite und jedes weitere folgende Gespräch zwischen Homöopath und Patient nach der ersten Verordnung eines homöopathischen Mittels, wobei der Beurteilung der Wirkung des Mittels und dem weiteren Vorgehen die wesentliche Bedeutung zukommt.
Arzneimittelprüfung
Hierbei wird eine Arznei von gesunden Personen beiderlei Geschlechter in verschiedenen Potenzen für eine bestimmte Zeit eingenommen, längstens bis zum Auftreten von Symptomen. Alle Symptome, die dabei auftreten, werden notiert und zu einem Arzneimittelbild zusammengefasst.
Arzneimittelbild
Gesamtheit der Symptome, die ein Arzneimittel in einer homöopathischen Arzneimittelprüfung hervorgerufen hat. Aus der Zusammenstellung der erprüften und überprüften Symptome ergibt sich ein charakteristischer Wirkungsbereich, der jede Arznei deutlich von den anderen Arzneien abhebt.
Ähnlichkeitsregel
Grundlegende Regel für die homöopathische Behandlung. Sie besagt, dass für einen Patienten, diejenige Arznei auszuwählen ist, die der Gesamtheit der Symptome des Patienten am ähnlichsten ist.
Diagnose
Der zentrale Begriff der Schulmedizin. Aufgrund der Diagnose kommt es zur Anwendung eines Therapieschemas. Sie ist der Name für eine Krankheit und benötigt keine individuelle Information durch den Patienten, sondern ist für jeden Patienten mit einer bestimmten Krankheit gleich. Bei der homöopathischen Bewertung steht sie an letzter Stelle.
Dosierung
Gibt die Menge und die Häufigkeit einzunehmender Medikamente an. In der Schulmedizin werden hohe Dosen regelmäßig über bestimmte Zeiträume, manchmal lebenslang, angewandt. In der Homöopathie wird (außer bei den Q- bzw. LM-Potenzen) die Einmaldosis in sehr hoher Potenzierung angestrebt.
Dynamisierung
Verarbeitungsvorgang, der aus einer Substanz eine homöopathische Arznei macht und aus zwei Teilen besteht:
a) Verdünnung
b) Verschüttelung
Durch die Verdünnung wird die toxische Wirkung pro Schritt geringer bis zum Ziel einer nicht mehr vorhandenen Substanzwirkung. Durch die Verschüttelung wird die Dynamis, die heilende Kraft, je Schritt größer.
Erstverschlimmerung
Dieses auch Arzneikrankheit genannte Phänomen besagt, dass es nach der Einnahme einer homöopathischen Arznei zu einer geringen und kurz dauernden Verschlimmerung der Krankheitssymptome kommen kann, ehe dann die Ausheilung erfolgt. Das Auftreten der Erstverschlimmerung ist prognostisch ein günstiges Zeichen.
Fallaufnahme
Wird auch Anamnese oder Erstanamnese genannt. Ein sehr ausführliches, gründliches und vertrauensvolles Gespräch zwischen Behandler und Patient zur Erarbeitung der vorhandenen Symptome aus der körperlichen, emotionalen und geistigen Ebene. Dies ist als zentraler Bestandteil der homöopathischen Behandler-Patienten-Begegnung und für die Arzneimittelfindung unerlässlich und oft in mehreren Abschnitten von erheblicher Gesprächsdauer erforderlich.
Follow-up
Das zweite und jedes weitere folgende Gespräch zwischen Homöopath und Patient nach der ersten Verordnung eines homöopathischen Mittels, wobei der Beurteilung der Wirkung des Mittels und dem weiteren Vorgehen die wesentliche Bedeutung zukommt.